Friedenskinder

Die Grundschule Marienrachdorf kooperiert seit Jahren mit dem Verein „Friedenskinder“, der Hilfsprojekte zur Unterstützung armer Länder und hilfsbedürftiger Menschen organisiert. So werden regelmäßig Spenden gesammelt und an der Verein weitergegeben.

Bei Interesse können Sie sich anhand dieses Links informieren:

http://www.friedenskinder.de/

Sehen Sie hier den Schriftverkehr aus dem Herbst 2020

Guten Tag Frau Schmidt-Sauer!

Gerade befinde ich mich auf der Homepage des Friedenskinder e.V. Meine Kolleg*innen der Grundschule Marienrachdorf und ich interessieren uns natürlich sehr dafür, wie die Kinder „unserer“ Mirisa Akademy zurzeit leben und lernen. Einiges konnte ich den Informationen der Homepage bereits entnehmen. Ich freue mich, dass die Lehrkräfte der Schule sich in so hohem Ausmaß um ihre Schülerinnen und Schüler bemühen. Dass der Schulgarten weiterbestellt wird und die reichen Erträge geerntet und an die Familien der Kinder gegeben werden, ist eine großartige Idee. Sehr erstaunt war ich, dass sogar im wöchentlichen Rhythmus Aufgaben an die Schulkinder gegeben werden. Das haben wir hier auch gemacht und die meisten unserer Kinder haben in der Zeit des Lockdown gut gelernt. In Kenia passiert das jedoch unter erschwerten Bedingungen! Wie schaffen das unsere kenianischen Kollegi*nnen nur? Wir wünschen unseren kenianischen Freunden, dass sie diese Zeit gesund durchhalten und sobald wie möglich der normale Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wir sind auch weiterhin für den Friedenskinder e.V. da und überlegen bereits, wie wir in diesem Herbst eine Spendenaktion anstelle des jährlich stattfindenden „Lebendigen Adventskalenders“ ins Leben rufen können.

Meine Kolleg*innen und ich würden uns über eine Rückmeldung von Ihnen sehr freuen. Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen!

Petra Klein

 

Liebe Frau Klein und Kollegium der Grundschule Marienrachdorf,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Brief. Zwischen den Zeilen lese ich, dass Sie trotz Pandemie gut in das neue Schuljahr starten konnten und sich bereits wieder mit anderen Themen beschäftigen. Das freut mich und uns natürlich sehr. Wie sie bereits wissen, bemüht sich das kenianische Team immer noch tapfer, alle Kinder mit Lernstoff zu versorgen. Die Regierung hat entschieden, dass erst zum Januar 2021 wieder geöffnet wird, also zum Schuljahresbeginn. Ich drücke ganz fest die  Daumen. Eigentlich wären wir jetzt dort, aber an Reisen ist derzeit nicht zu denken. Friedenskinder wollte in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen das 10jährige Vereinsbestehen feiern. Leider haben wir alle geplanten Aktivitäten auf das nächste Jahr verschieben müssen und hoffen doch sehr, dass wir später alles gut umsetzen können. Spontan haben wir jetzt entschieden, eine Festschrift herauszugeben. Dort soll aus unterschiedlichen Perspektiven etwas zum Verein Friedenskinder geschrieben werden. Die Projektleiter, aktive Mitarbeiter, Schirmherren und natürlich die Menschen, die vor Ort in den Projekten arbeiten kommen zu Wort. Im Anhang sende ich Ihnen schon mal eine Übersetzung von unserem verehrten Schulmanager Paul Mites aus Kenia (siehe Foto). Sie schreiben, dass Sie auch gerne eine Aktion für die Mirisa-Schule starten wollen. Gerne unterstütze ich mit einem Vortrag, falls Sie ihre Schule für „Fremde“ öffnen. Gerne hätte ich Ihnen im Laufe des Jahrs Fotos von Häkelkunst gezeigt, aber daraus wurde leider nichts. Wir hoffen auf das nächste Jahr.

Liebe Frau Klein, bitte grüßen Sie alle Kollegen und Kinder. Vielen  Dank für Ihr Interesse. Mit herzlichen Grüßen

Petra Schmidt-Sauer, Projektleitung Kenia